Buchcover Globale Probleme – Triebfeder und überraschende Urheber

Warum handeln wir so wie wir handeln

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Die evolutionären Wurzeln globaler Probleme

Kriege, Gewalt, Ungerechtigkeit, die Ausbeutung von Natur und Mensch. Unsere Welt steht in Flammen – doch die Erklärung dafür liegt nicht in unseren Genen oder im „bösen Menschen“, sondern in der überraschenden Dynamik zwischen Evolution und toxischer Männlichkeit.

Autor Wendelin Kneisl
9 Mio
Menschen sterben jährlich an Hunger
Quelle: Wikipedia Welthunger 2024
250
Kriege seit 1945
Quelle: AKUF, Universität Hamburg, 2024
100 Mio
Tonnen Plastik in den Ozeanen
Quelle: WWF Deutschland 2025
1%
besitzt 46% des Weltvermögens
Quelle: UBS, Global Wealth Report, 2024

Die Probleme unserer Zeit

Wenn man fragt, warum in unserer modernen Welt Krieg, Ausbeutung, Mobbing, Hunger und Umweltzerstörung alltäglich sind, erhält man oft die Antwort: Der Mensch ist von Natur aus böse. Doch ist das wirklich die Wahrheit?

Umweltzerstörung

Umweltzerstörung

Wir zerstören unseren eigenen Lebensraum. Was treibt uns zu diesem selbstzerstörerischen Verhalten?

Soziale Ungleichheit

Geschlechter-Ungleichheit

Systematische Unterdrückung und Gewalt gegen Frauen. Was sind die tieferen Ursachen?

Gewalt und Konflikte

Krieg & Gewalt

Endlose Konflikte prägen unsere Geschichte. Aber woher kommt die Bereitschaft, anderen Menschen Leid zuzufügen?

Ungleichheit

Ungerechtigkeit

Extreme Ungleichheit spaltet unsere Gesellschaften. Ist das ein unvermeidbares Übel?

Klimakrise

Klimakrise

Wir wissen um die Folgen – und handeln doch zu langsam. Welche Muster halten uns in alten Routinen gefangen?

Digitale Überforderung

Digitale Überforderung

Informationen im Überfluss, Aufmerksamkeit im Mangel – was macht das mit unserem Denken und Fühlen?

Die überraschende Antwort

Die Wurzeln unserer Probleme liegen nicht in einer „bösen Natur“, sondern in einem fundamentalen Widerspruch zwischen unserer evolutionären Hardware und sozialen Software.

HARDWARE

Evolutionäre Vorgaben zur Entstehung von Leben und der Ursprung von Egoismus – die biologischen Triebfedern, die uns zum Überleben antreiben.

Der Widerspruch – trauriges Smiley
DER WIDERSPRUCH

Der ewige Kampf zwischen Egoismus und Nächstenliebe, zwischen Ingroup und Outgroup – und wie „toxische Männlichkeit“ dabei eine zentrale Rolle spielt.

SOFTWARE

Soziale Zusammenarbeit von Lebewesen gegen den Egoismus – wie Kooperation und soziale Strukturen entstanden sind.

Die Evolution
       unseres Handelns

Eine Reise durch die prägenden Entwicklungsschritte von den ersten Lebensformen bis zum modernen Menschen.

ca. 4 Mrd Jahre v. Chr.
Entstehung des Lebens

Die ersten Einzeller entstehen – Überleben & Reproduktion als oberste Priorität.

ca. 700 Mio Jahre v. Chr.
Erste Sinnesorgane

Reiz, Reaktion, Flucht oder Angriff: der Grundbauplan für unser Verhalten entsteht.

volvox-aureus
ca. 500 Mio Jahre v. Chr.
Mehrzeller & Kooperation

Zellen spezialisieren sich und arbeiten zusammen – der Beginn sozialer Zusammenarbeit gegen den Egoismus.

ca. 65 Mio Jahre v. Chr.
Säugetiere & Rudel

Soziale Strukturen entstehen: Herden, Rudel, Trupps – Ingroup-Outgroup-Denken entwickelt sich.

ca. 7 Mio Jahre v. Chr.
Primaten & Sozialverhalten

Komplexe Sozialstrukturen bei Menschenaffen – Hierarchien und Gruppenzugehörigkeit werden wichtig.

ca. 400.000 Jahre v. Chr.
Homo Sapiens Sapiens

Der moderne Mensch: Kulturelle Evolution beschleunigt – aber die Hardware bleibt zurück.

ca. 40.000 Jahre v. Chr.
Neolithische Revolution

Sesshaftigkeit, Ackerbau, Bevölkerungswachstum – Hierarchien verfestigen sich, Patriarchat entsteht.

1800 bisHeute
Moderne Gesellschaft

Industrialisierung, Globalisierung – alte evolutionäre Programme in neuer Welt schaffen globale Probleme.

Das Buch

Buchcover: Globale Probleme – Triebfeder und überraschende Urheber

Was Sie in diesem Buch erwartet:

  • Eine wissenschaftlich fundierte Reise zu den evolutionären Wurzeln unserer größten globalen Herausforderungen.
  • Verständlich aufbereitet für jeden Leser.
  • 71 aussagekräftige Abbildungen und Grafiken.
  • Ein Plädoyer für einen Wandel unserer gesellschaftlichen Ziele.
LESEPROBE

Prolog

Täglich erfahren wir von dem tragischen Leid unzähliger Menschen, die an Hunger sterben. Kriminalität, Ausbeutung und Gewalt bestimmen das Zusammenleben in vielen Regionen der Erde. Es werden Atombomben gebaut und gehortet, obwohl uns allen bewusst ist, dass sie unsere Erde in Schutt und Asche legen und damit auch die Menschheit vernichten würde. Im Namen religiöser und ideologischer Motive wurden und werden weltweit brutale Kriege geführt, obwohl die Götter aller Weltreligionen eigentlich Frieden und Zusammenhalt predigen. Unsinniges, grausames und unsoziales Handeln ist also keineswegs die Ausnahme. Entgegen der in der westlichen Welt oft verbreiteten Annahme, ist dieses Verhalten nicht auf Entwicklungsregionen begrenzt, sondern vielmehr allgegenwärtig auf der ganzen Welt. Die seltsamsten Konflikte, aus niedrigsten Beweggründen entstanden, werden bis auf den Tod ausgefochten. Unverständliche Verhaltensweisen prägen die Kommunikation unter den Völkern der Erde.

Solche Nachrichten kann und möchte man kaum glauben, jeden Tag verhungern 24.000 Menschen irgendwo auf unserer Erde. Politisch diskutieren wir über Freiheit, Selbstbestimmung, Moral und haken letzten Endes diese Toten ab. Wie und warum ist das möglich?

Die Regenwälder, als artenreichste Brutstätte des Lebens und Lunge unserer Erde bekannt, werden systematisch abgeholzt, obwohl wir längst wissen, dass dadurch auch das Klima unwiderruflich aus dem Gleichgewicht gebracht und die Lebensbedingungen auf unserem Planeten radikal verschlechtert werden.

Dabei streben wir doch alle danach, „gut" zu sein – hilfsbereit, sozial, solidarisch. Diese Werte sind doch auch die Kernpunkte bei der Erziehung unserer Kinder. In den Ländern der vermeintlich modernen, hochentwickelten westlichen Welt hungert keiner, es herrscht, trotz allem Überfluss, eine gewisse Unzufriedenheit in der Bevölkerung. Dabei hätten die Menschen hier doch alles, um glücklich und zufrieden zu leben.

Die oben genannten Fakten sind nur einige wenige Beispiele einer unendlichen Liste von Missständen in unserer Welt. Sie werfen unausweichlich die viel diskutierte Frage auf: Was läuft eigentlich falsch in unserer Welt? Der Mensch verfügt über sämtliche Voraussetzungen, um auf der Erde zufrieden, in Harmonie, vor allem nachhaltig, zu leben und miteinander zu koexistieren. Nichtsdestotrotz leben wir in Disharmonie und Unzufriedenheit. Menschen führen Kriege, unterdrücken und töten einander. Darüber hinaus verursacht die Menschheit eine verheerende Zerstörung unseres Planeten. Diese Zerstörung entzieht nicht nur zahlreichen Organismen ihre Lebensgrundgrundlage, sondern kann letztendlich auch zur Ausrottung der Menschheit selbst führen.

Dieses Buch beabsichtigt nicht, die oben angerissenen und bereits in vielen Medien ausgiebig diskutierten Missstände erneut zu beleuchten. Stattdessen soll der Fokus auf den fundamentalen Ursachen liegen, die zum asozialen, menschlichen Verhalten führen, die unsere gegenwärtige Situation auf der Welt begründet. Lassen sich die Ursachen in der Natur des Menschen finden? Existieren rationale, wissenschaftlich belegbare Gründe, anhand derer sich das Verhalten der Menschheit logisch erklären lässt?

Mehr erfahren?

Die vollständige Leseprobe gibt Ihnen einen umfassenden Einblick in Wendelin Kneisls fundierte Analyse menschlichen Verhaltens – von evolutionsbiologischen Grundlagen über soziale Strukturen bis hin zu den Mechanismen des Nationalstolzes.

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Wendelin Kneisl

Über den Autor

Wendelin Kneisl

Geboren 1960, studierte Wendelin Kneisl Chemieingenieurwesen an der TU Karlsruhe. Während des Studiums bereiste er für längere Zeit Asien und Mittelamerika. Auch sein späteres Berufsleben führte ihn in viele Länder unserer Erde.

Er lernte die verschiedensten Kulturen und Gesellschaften kennen und kam in Kontakt mit Gewalt, Ausbeutung, Umweltzerstörung und anderem asozialen Verhalten der Menschen untereinander. Dabei entstand der Wunsch, die Beweggründe für die Konflikte der Menschheit zu finden.

Er ist Vater einer Tochter, lebt mit seiner Familie im Rhein-Neckar-Kreis und ist regelmäßiger Gast im Fußballstadion. Darüber hinaus hat er Interesse an vielen Disziplinen der Wissenschaft, liebt Bäume und Pilze und hat eine starke Verbindung zur Natur.

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